Zyklustherapie in Wien – Verbindung von Trauma, Nervensystem und Hormonbalance

Zyklustherapie und Trauma

 

Unsere Psyche und unser Hormonsystem sind eng miteinander verbunden. Wenn ein System aus der Bahn gerät, wirkt sich das auf das jeweilig andere aus. In der Zyklustherapie erfahren Sie, wie Sie Ihren Körper besser verstehen und unterstützen können um ganzheitlich mehr in Balance zu sein.

Frauen verfügen über ein sensibles hormonelles System, das eng mit unserem Nervensystem, unseren Emotionen und unseren Beziehungserfahrungen verbunden ist. Besonders bei Frauen mit traumatischen Erfahrungen kann der Zyklus intensiver erlebt werden, etwa durch starke Stimmungsschwankungen, prämenstruelle Beschwerden (PMS/PMDS), innere Unruhe oder das Gefühl, sich selbst in bestimmten Phasen „zu entfremden“.

Aus traumatherapeutischer Sicht ist das nachvollziehbar: Frühere belastende Erfahrungen, insbesondere Entwicklungstrauma oder Bindungstrauma, wirken im Nervensystem weiter und beeinflussen, wie wir Stress regulieren. Hormonelle Veränderungen im Zyklus können diese inneren Zustände verstärken, da der Körper in bestimmten Phasen empfindlicher auf Stress reagiert.

In der Zyklustherapie verbinde ich psychotherapeutische Arbeit mit einem achtsamen Blick auf den eigenen Körper und den individuellen Zyklus. Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen emotionalem Erleben, körperlichen Reaktionen und hormonellen Veränderungen besser zu verstehen. Dadurch entsteht oft mehr Selbstmitgefühl und ein Gefühl von innerer Orientierung.

Gemeinsam erarbeiten wir Wege, wie Sie sich in den unterschiedlichen Zyklusphasen stabilisieren und unterstützen können – etwa durch bewusste Selbstfürsorge, Regulation des Nervensystems und ein tieferes Verständnis für eigene Bedürfnisse. Besonders in der Arbeit mit Trauma kann dies helfen, wieder mehr Sicherheit im eigenen Körper zu erleben.

Zyklustherapie ist kein isolierter Ansatz, sondern wird in meine traumasensible, bindungsorientierte Psychotherapie integriert. Sie richtet sich an Frauen, die ihren Zyklus nicht nur „funktionieren lassen“, sondern als wertvolle Ressource für Heilung und persönliche Entwicklung nutzen möchten.

 

 

Den weiblichen Zyklus verstehen 

Mit Hilfe der Zyklustherapie erweitern Sie Ihr Zykluswissen. Gemeinsam erforschen wir, wie Sie Ihren Zyklus erleben und wie Sie sich in welcher Zyklusphase fühlen. Wir versuchen neue Strategien zu entwickeln, wie Sie Ihren Zyklus mit Ernährung, Sport und Stressmanagement unterstützen können. Die Beratung kann Ihnen helfen zu lernen, Ihren Alltag zyklusgerecht zu gestalten, damit Sie wieder mehr Freude, Energie und Gelassenheit erleben.

 

Essstörungen und Zyklusbeschwerden

Nicht selten sind Periodenverlust (ausbleibende Monatsblutung), PMS (Prämenstruelles Syndrom), PMDS (Prämenstruelle Dysphorische Störung), unregelmäßige Zyklen, ect. Folgen von Essstörungen. In der psychotherapeutisch fundierten Zyklusberatung können wir uns auf den Weg zu einem gesünderen Zyklus machen.

Hier gehts zu Ihrem Zyklustherapie-Termin