Traumatherapie in 1070 Wien 

Entwicklungstrauma und Bindungstrauma

Traumatherapie Entwicklunsgtrauma

Als Psychotherapeutin und Traumatherapeutin in Wien 1070 unterstütze ich Menschen dabei, belastende Erfahrungen aus der Vergangenheit zu verarbeiten und mehr innere Stabilität zu entwickeln. Ich arbeite mit einem traumasensiblen Ansatz, der besonders bei Entwicklungstrauma und Bindungstrauma hilfreich ist. Diese Formen von Trauma entstehen oft durch frühe, wiederkehrende Erfahrungen in der Kindheit und zeigen sich im Erwachsenenalter u.a. in Form von innerer Anspannung, Selbstzweifeln oder Schwierigkeiten in Beziehungen.

Ziel der Traumatherapie ist es nicht, die Vergangenheit ungeschehen zu machen, sondern mehr Stabilität im Alltag zu entwickeln, sich selbst besser zu verstehen und neue Handlungsspielräume zu gewinnen. Heilung im Kontext von Entwicklungstrauma geschieht oft schrittweise und zeigt sich in kleinen, aber bedeutsamen Veränderungen im Erleben, im Umgang mit sich selbst und in Beziehungen.

 

Traumasensible Psychotherapie in Wien

 

Was ist Entwicklungstrauma?

Vielleicht erkennen Sie sich in einigen dieser Erfahrungen wieder: eine anhaltende innere Unruhe oder Anspannung, das Gefühl, nicht richtig zu sein, starke Selbstkritik oder Scham, Schwierigkeiten, zur Ruhe zu kommen, oder wiederkehrende belastende Beziehungsmuster. Solche Reaktionen sind häufig Ausdruck von Entwicklungstrauma und stellen sinnvolle Anpassungen des Nervensystems an frühere Erfahrungen dar.

Nicht alle traumatischen Erfahrungen entstehen durch ein einzelnes, klar abgrenzbares Ereignis. Viele Menschen tragen Belastungen in sich, die aus frühen, wiederkehrenden Erfahrungen stammen – aus Zeiten, in denen sie noch stark von ihrem Umfeld abhängig waren. Man spricht hier von Entwicklungstrauma oder Bindungstrauma.

Diese Formen von Trauma entstehen häufig durch emotionale Vernachlässigung, wiederholte Überforderung, fehlende Sicherheit oder Verlässlichkeit sowie durch inkonsistente oder verletzende Bindungserfahrungen. Oft sind diese Erfahrungen nicht bewusst erinnerbar. Und dennoch zeigen sie sich im heutigen Erleben, etwa in Form von innerer Anspannung, Selbstzweifeln, Schwierigkeiten in Beziehungen oder dem Gefühl, „nicht richtig zu sein“.

In meiner Arbeit steht ein traumasensibler Zugang im Vordergrund. Um Entwicklungstrauma zu behandeln ist es zudem wichtig, eine sicheren therapeutischen Rahmen zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet, dass wir in einem Tempo vorgehen, das sich für Sie stimmig anfühlt. Es geht nicht darum, etwas aufzudecken oder zu konfrontieren, sondern zunächst darum, innere Stabilität und Sicherheit aufzubauen. Ihr Erleben steht im Mittelpunkt und Sie behalten jederzeit Orientierung und Kontrolle im Prozess. 

 

Meine Methoden in der Traumatherapie

 

Regulation des Nervensystems

Ein zentraler Bestandteil der Traumatherapie ist die Regulation des Nervensystems. Viele traumatische Erfahrungen sind nicht nur im Denken gespeichert, sondern auch im Körper. Deshalb beziehen wir Körperwahrnehmung und feine Signale von Anspannung und Entlastung mit ein. Es geht darum, Überforderung besser zu erkennen, den eigenen Zustand einordnen zu können und zunehmend Momente von Sicherheit im Hier und Jetzt zu erleben.

 

Trauma-Informed Stabilization Treatment (TIST)- Arbeit mit inneren Anteilen

Ein weiterer wichtiger Zugang in meiner Traumatherapie in Wien ist die Arbeit mit inneren Anteilen. Ich arbeite unter anderem mit dem Modell der strukturellen Dissoziation nach dem Trauma-Informed Stabilization Treatment (TIST) von Janina Fisher. Dabei werden innere Anteile als sinnvolle Reaktionen auf überwältigende Erfahrungen verstanden und behutsam in die therapeutische Arbeit einbezogen. Ziel ist es, mehr innere Stabilität, Selbstregulation und ein verstehender Umgang mit sich selbst zu entwickeln.

Es kann innere Anteile geben, die verletzt oder überfordert sind, und andere, die versuchen, Kontrolle zu behalten oder stark zu funktionieren. Diese inneren Dynamiken sind oft Ausdruck früher Anpassungsstrategien. In der Therapie geht es nicht darum, Anteile zu verändern oder zu beseitigen, sondern sie besser zu verstehen und in ihrer Funktion anzuerkennen.

 

Körperpsychotherapie

Auch die Somatisch Emotionale Integration nach Dami Charf ist eine bindungsorientierte Form von Körperpsychotherapie, mit der ich arbeite. Sie wird bei Entwicklungstrauma und Bindungstrauma angewandt und unterstützt die Verbindung zum eigenen Körper sowie zu inneren Prozessen.

Das wichtigste Element in meiner Arbeit ist der tragfähige therapeutische Kontakt. Dieser kann es ermöglichen, dass alte Verletzungen in einem sicheren Rahmen neue, korrigierende Beziehungserfahrungen machen. Ziel ist es, die Selbstregulation zu stärken, Stress besser zu bewältigen und die Verbindung zu sich selbst zu vertiefen.

Als Gestalttherapeutin arbeite ich erfahrungsorientiert und mit Fokus auf das Hier und Jetzt. Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen werden gemeinsam wahrgenommen und reflektiert. In Verbindung mit traumasensiblen Methoden entsteht ein Rahmen, in dem Kontakt zu sich selbst wieder möglich werden kann.

 

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)

Zusätzlich arbeite ich mit EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing), einer wissenschaftlich anerkannten Methode der Traumatherapie, die ich in meiner Praxis in Wien ergänzend einsetze. Sie unterstützt dabei, belastende Erinnerungen zu verarbeiten und deren emotionale Intensität zu reduzieren.

EMDR basiert auf einem strukturierten Vorgehen, bei dem belastende Erinnerungen unter begleitender bilateraler Stimulation, etwa durch Augenbewegungen oder sanftes Klopfen am Körper, bearbeitet werden. Ziel ist es, dass die Erinnerung neu verarbeitet werden kann und ihre belastende Wirkung reduziert wird.

EMDR kann unter anderem hilfreich sein bei posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS und kPTBS), Angst- und Panikstörungen, Depressionen, chronischem Stress, den Folgen von Bindungstrauma und Entwicklunsgtrauma oder belastenden Lebenserfahrungen, sowie bei starker innerer Anspannung oder Erschöpfung.

 

 

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